Sarah Depold
3. April 2020

Corona, Homeschooling & Einschulung 2020

Corona, wir haben da ein Problem. Wir haben hier nämlich ein Schulkind, das seine Freunde vermisst. Keine Angst, die Schule selbst vermisst es nicht. Doch den Unterricht können wir durch Homeschooling nicht ersetzen. Und dann ist da noch ein Kind, das dieses Jahr eingeschult werden soll. Ob es zur Einschulung 2020 kommen wird? Corona, Homeschooling und Einschulung passen nicht zusammen. Wie soll das gehen?

Corona und die Schulkinder

Einschränkungen wegen Corona könnte es das ganze Jahr geben, las ich heute. Sofort beginnt mein Kopfkino: In der Schule können sie die 1,5 m Abstandsregel nicht sinnvoll einhalten. Die Klassenzimmer sind schon jetzt zu klein für 25 Kinder. Selbst wenn sie die Klassen halbieren würden, wäre es nicht möglich, in dem mickrigen Klassenzimmer Abstand zu halten. #hallolehrermangel

Ich habe keine Ahnung, wie weit derzeit die Überlegungen gehen, ob sich überhaupt jemand traut, soweit zu denken: Bleiben die Schulen noch mehrere Monate zu? Wohin soll das führen?

Berlin ist nicht digital in der Schule

Müssen wir künftig unseren Kindern auch neuen Unterrichtsstoff vermitteln? Ich bezweifle, dass die Berliner Schulen es hinbekommen, in kurzer Zeit ein digitales Unterrichtsnetzwerk aufzubauen. Wobei unsere Lehrerin selbst ihre private E-Mail-Adresse nutzt.

Ein Teil der Schüler wäre zudem von digitalen Lerninhalten ausgeschlossen. Nicht in jeder Familie / Einrichtung gibt es freien Computerzugang.

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Wie sollen Eltern das leisten?

Es gibt einen Grund, warum Lehrer für den Beruf studieren und im Beruf selbst dazulernen. Es gibt Pädagogikkurse - die ich mir selbst für mich wünsche. Familienkonferenz hilft schon mal sehr. Doch wie soll ich meinem Kind neue Inhalte beibringen, wenn ich schon bei ekligen Matheaufgaben die Geduld verliere.

Lehrerin für Grundschulkinder wäre kein Job für mich, ich spiele lieber mit Zahlen und Texten herum. Wie soll das überhaupt gehen: In vielen Familien arbeiten beide Eltern, nun bestimmt viele von zu Hause aus, wo das möglich ist. Alleinerziehende haben den Joker gezogen. Nicht.

Wer in Kurzarbeit steckt oder sich den ganzen Tag um andere Menschen kümmert, wird sich nicht freudestrahlend um die schulische Ausbildung der Kinder kümmern. Die Kraft dürfte vielen fehlen.

Ausnahmesituation: Corona & Schule

Doch wenn die Corona-Krise anhält, wie soll das weitergehen? Eine Frage, auf die niemand eine Antwort haben dürfte. Antworten, die viele nicht hören wollen. Keiner weiß, wie sich das Virus weiter verbreiten wird.

Ich lese oft: Wir sind erst am Anfang der Epidemie, die Todasrate steigt. Und was mache ich? Ich mache mir weniger Sorgen um die Krankheit, sondern um die schulische Bildung. Ich denke an das Danach: Wie kann man gesund aus der Krise gelangen und weitermachen?

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Weg mit dem Homeschooling?

Es ist eine Ausnahmesituation und vielleicht sollte man den Stress von den Schultern der Kinder und der Eltern einfach wegnehmen. Weg mit dem Homeschooling, mit Aufgaben, die manche Schüler (= Eltern) sogar den Lehrern zurückschicken müssen. Was soll denn der Quatsch?

Ich sehe es bei uns, wir sollen / dürfen / können zum Glück im Homeoffice arbeiten. Homeoffice heißt hier aber auch: Kein separates Arbeitszimmer. Das Haus ist hellhörig, ab und an wird ein Meeting gecrashed und laut ist meist immer einer. Es ist super anstrengend.

Wir haben drei Jobs, bzw. zwei Vollzeitjobs, wenn man meine nebenberufliche Selbstständigkeit einbezieht und sind an der Grenze des Möglichen. Die Zeit fehlt vollkommen, intensive Inhalte mit dem Schulkind zu besprechen. Wir sind froh, das unser Sohn (Viertklässler) so selbstständig ist und nur wenig Impulse braucht. Wie machen das andere Eltern mit mehr schulischen Aufgaben / Fahrtwegen / körperlicher Belastung sowie Einelternfamilien?

Wie wäre es... Alternative Ideen für Homeschooling

Wie wäre es, wenn man die Last wegnimmt und auf das Homeschooling verzichtet? Stattdessen freiwillige Aufgaben schickt. Denn die Schüler, die die Wiederholung am dringendsten benötigen, sind vielleicht nicht diejenigen, die sich freiwilling ransetzen - so oder so. Man erreicht nicht alle Schüler. Und diejenigen die wollen, können das Angebot nutzen.

Wie wäre es, wenn man Lerninhalte bereitstellt, die Schülern Spaß machen? Oder man nutzt die Zeit, um elementare Dinge zu lernen: Kochen, Haushaltsführung, Kresse wachsen lassen, Kinderreportagen schauen (Checker Tobi / Can etc.). Lerninhalte, die freiwillig sind, die Kinder aufsaugen wollen. Programmieren lernen (z. B. mit Dash) oder kostenfrei mit der Maus. Hier hat die Schule es m. E. noch immer nicht geschafft, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht.

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Überstunden: 50 - 60 h als Lehrer im Quereinstieg: bin ich bereit dafür?

Gruselige Einblicke gab auch Martin mit seinen Lehrer-Texten:

Auch diese Lernangebote werden viele Kinder leider nicht erreichen. Schule, 1:1 Kontakt mit tollen LehrerInnen, ist unverzichtbar. Aber aktuell nicht möglich: Corona und Schule passen nicht zusammen.

Aus meiner Elternsicht mit einiger Erfahrung von Elternabenden (und nicht mehr) sehe ich immer noch viele Probleme, auch wenn wir bei der Einschulung damals super viel Glück mit der Lehrerin hatten und noch eine zweite Erzieherin in der Klasse war. Das gibt es an der neuen Schule gar nicht.

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Mit der Einschulung kommen die Gedanken

Corona und Einschulung 2020

Dieses Jahr soll mein zweiter Sohn zur Schule kommen. Statt die letzten Kita-Tage zu zählen, schauen wir auf einen gestrichenen Urlaub zurück. Den machte mein Mann auch mit dem Großen damals, bevor er zur Schule kam. Ich weiß: Das ist Jammern auf hohem Niveau, uns geht es gut.

Doch bröckelt mehr und mehr Normalität weg. Ich merke, dass ich gereizter bin. Denn auch mein kuscheliges Homeoffice, meine kinderfreie Zeit, ist dem Corona-Alltag gewichen.

Dann sah ich mir heute das für mich beste Video zur Corona-Aufklärung an und verzweifelte noch mehr. maiLab sagt: Es wird länger dauern, als viele denken. Wissenschaftlich, aber für Laien erklärt. Ich verstand zum ersten Mal die Zusammenhänge. Auch Flatten the Curve ist ein Thema: ein utopisches. Das erklärt Mai aber super:

Also nochmal die Frage: Was wird aus der Einschulung?

Und ich finde, man darf diese Frage stellen, obwohl wir eine Ausnahmesituation haben. Wir sehnen uns alle nach Normalität. Vielleicht gibt es ja schon Vorschläge oder gar Lösungen, nur sind diese zu schrecklich in der Realität? ;) Keine Angst, hier gibt es keine Verschwörungstheorien.

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, meine Kinder selbst zu unterrichten - wenn wir "nebenbei" arbeiten. Und die Jobs wollen wir behalten. Auch das ist unsicher in Krisenzeiten.

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Raupen-Kalender zum Ausmalen: Bald ist die Einschulung!

Es gibt keine Antworten für die Zukunft

Antworten habe ich keine, aber ich vertraue darauf, dass die Maßnahmen stimmen, die wir aktuell eingreifen. Wir helfen mit, die Gefahr zu mindern, gehen nur spazieren (einkaufen & zum Arzt), meiden aber Menschen und halten brav Abstand.

Ganz ehrlich? Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem eine weitere längere Schließungsperiode angekündigt wird. Aber wenn es so kommt, machen wir auch das mit. Bis zur Impfung - oder Abflachung. Wir hoffen weiter.

Und dennoch wüschen wir uns neben Gesundheit die unbändige Freude: Die Freude, die ein Vorschulkind eigentlich spüren sollte, bevor es zur Schule kommt. In vier Monaten soll die Schule für den künftigen Erstklässler starten. Wird das klappen? Ich drücke uns und euch allen die Daumen. Für Einschulungen, Schule, Kita, Jobs und einen normalen Alltag mit Gesundheit und anderen Themen als Corona.

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Wie soll das gehen, wenn der Shutdown noch länger andauert?
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27 comments on “Corona, Homeschooling & Einschulung 2020”

    1. Hi, ich habe hier neben dem Vorschul- und Grundschulkind noch ein Pubertier in der Abschlussklasse. Zum Halbjahreszeugnis noch der Klassenbeste (vollstolz). Aber nun ..... was wird werden. In zwei Tagen schicke ich das erste meiner drei Asthmakinder also wieder zur Schule. Er ist auf den Präsenzunterricht angewiesen zur Prüfungsvorbereitung. Der Lehrvertrag im Wunschberuf (systemrelevant) liegt bereit. Das Kind wäre bereit, ins Erwachsenenleben zu starten. Bereit, sich abzunabeln und in die Welt aufzumachen.
      Klar, nun ist uns als Begleiterscheinung noch eine intensive Familienzeit gegeben. Ohne Corona wäre der große Bruder meistens unterwegs, nun spielt er wieder viel öfter mit den kleinen Geschwistern. Irgendwie auch ein Geschenk. Aber eigentlich gegen die Natur des Pubertiers, den es, ganz normal und gesund, aus dem Nest zieht.
      Ich bin so unfassbar traurig darüber, dass unseren Kinder alles genommen wurde. Die Vereine, die Schule, die Freunde, die Familie, die Freiheit. Es schnürt mir das Herz ab, wenn mich die kleine Tochter fragt, wann sie Ihre beste Freundin wieder sehen darf, wenn mich mein kleiner Sohn fragt, wann wir zu den Großeltern fahren. Sie sind fit, aber über 80. Womöglich sehen wir sie gar nicht mehr. Es kommt mir ein bisschen wie bei Schrödingers Katze vor. Ich will nicht shoppen gehen. Ich will auch nicht zum Friseur. Ich brauch auch nicht ins Café. Aber meine Kinder sollen noch mal ihre Großeltern sehen. Oder ihre besten Freunde. Das wird nicht spurlos an den Kinderseelen vorbei gehen.

    2. Hi Loury,
      an unserer Schule dürfen Eltern ihre Kinder nach Absprache entschuldigen, wenn sie Risikopatienten sind oder welche in der Familie wohnen. Vielleicht wäre das eine kleine Entlastung für euch?
      Das finde ich sehr treffend: "Ich bin so unfassbar traurig darüber, dass unseren Kinder alles genommen wurde."
      Und ja, ich denke auch, dass das so ist.
      Ich hoffe dennoch, dass die Entscheidung den ganzen Auswirkungen gegenüber gerechtfertigt waren. :-/
      Bleibt gesund und haltet durch!
      Liebe Grüße
      Sarah

  1. Aktuell bin ich auch sehr dankbar dafür, dass der Sohn das meiste wirklich ohne Hilfe meistert. Er hat ja Gott sei Dank eine gute Auffassungsgabe und ist weit voraus. Aber ich merke auch, dass ich besonders in Mathe an meine Grenzen gelange und der Mann ist immer noch auswärts arbeiten und könnte den Part nur abends übernehmen, was man weder Mann noch Kind antun möchte.

    Ich weiß auch nicht so recht, wie das alles werden soll, aber die Lehrerin ließ auch schon verlauten, dann sie denkt, dass es noch ein Weilchen so weitergehen wird.

    Sie denken ja teilweise auch über zeitlich aufgeteilten Unterricht nach. Einige Kinder vormittags, andere mittags usw... aber das ist alles irgendwie keine Lösung. Bleibt zu hoffen, dass sich alles irgendwann wieder normalisiert...

    1. Oh, das ist ja krass, zeitversetzter Unterricht?
      Ich las heute auch schon was von tageweise versetztem Unterricht.
      Das wäre bestimmt sinnvoller (für uns).
      Mal sehen, was man sich einfallen lässt.
      Denn Kontakt kann man so oder so nicht verhindern.
      Dann können sie das auch gleich für alle öffnen...

  2. Oje, ja das ist alles eine enorme Herausforderung.
    Wir haben auch ein buntes Programm: homeschooling aus beiden Blickrichtungen, Vorschulkind, Homeoffice...
    Ich möchte nur auf einen Punkt eingehen. Hier wurde auch um die Rückgabe der Aufgaben am Freitag gebeten. Für unser Kind war es sehr wichtig, dass die Lehrerin eine Arbeit zu sehen bekommt. Es geht um Wertschätzung nicht um Bewertung. Für ihn stand lange im Raum"Warum soll ich das tun?", mit dem Termin der Abgabe veränderte es sich. Stolz brachte er seine Tasche zum Hort und hatte anschließend ein "Feriengefühl".
    Wir blicken gespannt nach vorne, weiteres homeschooling nur bedingt erträglich, anderenfalls möchte man die Kinder ja auch nicht zur Schule schicken, wenn das Risiko der Ansteckung dann steigt...
    LG

    1. Hi Alex,
      so'rum ist das natürlich super!
      Der Stand wird hier aktuell gar nicht abgefragt. Ich bin gespannt, ob das noch so kommt.
      Generell haben wir nur sehr wenig Kontakt zu den Lehrern.
      Hoffentlich ist das ja nicht für lang. <3
      Liebe Grüße
      Sarah

  3. Hallo, ich gebe dir mit vielen Dingen recht. Sehe es aber nicht so schwarz. Ich selbst bin kein Experte, glaube aber, dass sich Vieles in einigen Wochen wieder normalisiert hat. Muss es. Ewig kann es so nicht weitergehen. Wenn wir mal den Termin der Einschulung nehmen, würde ich sagen, dass dieser wieder relativ normal stattfinden kann.
    Oder irre ich mich? Hoffentlich nicht.

    Grüße
    Hannes

    1. Hi Sarah,
      irgendwie sehe ich die Einschulung nicht wirklich kommen. Wenn Schulen und Kitas wieder öffnen, wird es mit Sicherheit zu einem erneuten immensen Anstieg der Erkrankungen und damit auch der intensivmedizinischen Fälle kommen. Mit der Aufteilung der Klassen kann kein vollwertiger Unterricht erfolgen. Warum nicht Schule etwas zurückstellen, den Lehrplan abspecken? 1 Schuljahr mal Lernen fürs Leben: eigene Interessen ausbauen, vielleicht auch etwas für die Allgemeinheit leisten.Du hast da schon gute Denkanstöße gegeben.

      Ich bin auch traurig, dass unsere Pläne für unser Vorschulkind (auch ein größerer Urlaub, u.w.) nicht so stattfinden können wie geplant. Sie ist so interessiert an allem Möglichen. Noch ein Jahr Kita würde sie unglaublich langweilen. Und auch ich bin kein Lehrer und auch ich habe Probleme neben dem Home Office die Kinder so zu unterstützen wie sie es bräuchten.

      Ich bin gespannt wie es weiter geht, aber Normalität wird es dieses Jahr nicht mehr geben.

      Liebe Grüße und dir und allen Anderen viel Kraft für diese schwere Zeit.
      Nanchen

  4. Hallo,
    ich bin schockiert wie wenig an die Kinder gedacht wird.
    Ich habe auch einen Sohn der dieses Jahr eingeschult werden soll. Wie haben die sich das gedacht?
    Abschlussprüfung müssen geschrieben werden. Und was ist mit dem Abschluss im Kindergarten???
    Niemand denkt an die Kinder. Wie ist das für die Psyche der Kinder? So jetzt kommst du einfach von zuhause dann direkt in die Schule. Dein Leben wurde von heute auf morgen verändert und die Welt in der du warst gibt es gar nicht mehr. Du bekommst jetzt sofort eine ganz andere Welt und musst jetzt die Schulbank drücken!!!??? Dazu in eine Schule die wohl beängstigend sein wird. Abstand zu den Freunden. Kein Kontakt haben...
    Finde es furchtbar wie das gehandhabt wird. Auch die welche es sich einfach nicht leisten können nicht arbeiten zu gehen. Es wird einfach nicht weiter gedacht....
    Ich hoffe so Artikel erreichen auch diejenigen die hier vielleicht mal daran denken und etwas unternehmen für diese Kinder!

    1. Hi,
      ja ich sorge mich auch. Wir haben unseren Sohn letztes Jahr zurückstellen lassen, da er einfach noch nicht so weit war, um den Schulalltag meistern zu können. Jetzt wäre alles super und er freut sich auch auf die Schule, aber .... wird das überhaupt was? Auch der Übergang von Vorschülern zu Grundschülern. Wie soll das funktionieren? Ich denke man kann ein Kind nicht einfach so, ohne eine gewisse "Verabschiedungsphase" vom Kindergarten in die Schule manövrieren.

    2. Ich wäre richtig traurig, wenn diese Übergangsphase fehlt.
      Ich finde das sooo wichtig für die Kleinen!
      Vielleicht übertreibe ich es da aber es beginnt ein neuer Zeitabschnitt.
      Und darauf müssen sie doch vorbereitet werden!
      Wir dürfen gespannt sein. :-/

  5. Hi ihr lieben
    Also mir geht es auch so...
    Unser jüngster soll eingeschult werden.. Eigentlich im August. Die Vorfreude auf die Schule ist weg. Er ist traurig das er seine Freunde nicht mehr sehen kann und auch die Kita und das Spielen fehlt ihm.
    Meine Kinder sind sich selbst überlassen während ich 6 h lang Homeoffice mache und mein Headset auf dem Kopf habe.
    So wirklich nahe kommen wir uns da nicht.
    Meine 2 großen müssen Schule machen und sind auch hier sich selbst überlassen.
    Man gibt zwar sein moglichstes aber Gefühlt zu wenig für die Kinder.
    Klar ich bin super Dankbar das bei uns so schnell auf Homeoffice umgestellt werden konnte aber ich finde Regierungstechnisch ist es nicht durchdacht gewesen.
    Wir sollen Masken tragen und Abstand halten, aber wer Garantiert uns das unsere Kinder nicht irgendwas aus der Notbetreuung heim bringen??
    Daher habe ich meine Kinder nicht angemeldet.Ich hoffe es ist bald vorüber

    1. Hi jade,
      ach, es ist so schwierig!
      Heute kam der Brief der möglichen Schule: Sie wissen nichts und können nichts sagen.
      Es gibt einen geplanten Schulbesichtigungstermin aber auch der steht in der Schwebe.
      Das ist so mies alles!
      Haltet durch!

  6. Die besten fachlichen Infos gibt es meiner Meinung nach auf http://www.swprs.org
    Es SOLLTEN SOFORT alle Schulen und Kindergärten wieder aufgemacht werden. Dänemark bereut den Shutdown, Schweden hat erst keinen gemacht, ich glaube ich wandere doch noch nach Skandinavien aus.
    Die Ansteckungswelle war bereits VOR dem Shutdown am abklingen und die Replikation ebenfalls VOR dem Shutdown unter 1,0, danach keine Veränderung mehr zu verbuchen. Shutdown und Kontaktverbot sind bewiesenermaßen sinnlos und schädlich für die gesamte Gesellschaft.
    Es wird Zeit, diesem Irrsinn endlich ein Ende zu setzen und das normale Leben wieder aufzunehmen.
    Aber wie?
    Jetzt gibt es auch noch Maskenpflicht, der reine Wahnsinn. Ich habe meinen Glauben an das Gute echt verloren.
    Traurig verzweifelte Grüße
    Jitka

    1. Hi Jitka,
      die Seite kannte ich noch nicht und ich schwebe zwischen: "Kann doch gar nicht sein!" und "Warum sind wir dann in diesen Maßnahmen?". Verrückt.
      Ich hoffe, dass wir dennoch die für uns besten Entscheidungen und Maßnahmen durch die Regierung bekommen.
      Da stecke ich zu wenig drin, um das selbst zu befürworten.

      Generell hoffe ich dennoch, dass bald alles geöffnet wird.
      Zusätzlicher Abstand tut ja eh gut. Ich will eh nicht mit Fremden auf Tuchfühlung gehen. :D
      Liebe Grüße
      Sarah

  7. Auch wir stehen vor diesem Problem. Ein Kind soll in die Schule kommen, eins noch weiter im KiGa und dann noch zwei die in den Abschlussvorbereitungen sind und ein Kind welches im Februar eine Berufsbildene Ausbildung begonnen hat - alle drei derzeit im Homeschooling. Unser Vorschulkind hängt komplett in der Luft, wir hatten noch keine Untersuchung, wissen nicht welche Schule rein gar nichts. Unsere Tochter isoliert sich selber immer mehr und macht Rückschritt ohne Ende. Sollte es dieses Jahr zu einer Einschulung kommen sehe ich dieser mit ganz viel Bauchschmerzen entgegen.
    Unsere jüngste ist sauer auf die Kinder die in die Notbetreuung dürfen und macht auch in ihrer Entwicklung Rückschritt.

    1. Hi Mandy,
      diese Ungewissheit nervt mich am meisten.
      Und keiner hat eine Antwort (oder will sie veröffentlichen?).
      Dass es nur eine Notbetreuung gibt, finde ich sogar unfair.
      Entweder ganz oder gar nicht.
      Das ist nicht zu rechtfertigen.
      Generell ist jeder Job wertvoll, sonst gäbe es ihn doch nicht.
      Überall stecken Familien dahinter, die auf Betreuung angewiesen sind. :-(
      Haltet durch,
      liebe Grüße
      Sarah

  8. Hallo uns wurde jetzt mitgeteilt das es kein Zuckertütenfest gibt im Kindergarten. Es darf nichts für die Kinder statt finden. Ich gehe davon aus das wir ihre Lehrer sind im 1.Schuljahr.

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